Ein Baby mit Missbildungen

Geburt eines Babys mit Missbildungen ohne Reflexe.
Das kleine Mädchen wurde am 13. Juli 2016 mit einer Missbildungen im Stirnbereich, am rechten Handgelenk und an einem ihrer Finger der rechten Hand geboren.

Die Ärzte sind der Meinung, dass die Missbildungen einer Überproduktion von Fruchtwasser während der Schwangerschaft zuzuschreiben sind.
Solche Geburten sind in Burundi erklärbar unter anderem durch den  Mangel an speziellen diagnostischem und therapeutischem Material zur Feststellung und Behandlung solcher Missbildungen, als auch auch im Fehlen an mit dieser Problematik vertrauten und geeigneten medizinischen Spezialisten.

Die Mutter der Kleinen hatte bisher 7 Schwangerschaften.
Diese Geburt war ihre erste Entbindung im CHM und ihre Neugeborene ist das einzige Kind, welches mit  einer Missbildungen zur Welt kam..
Von den 7 Geburten sind zwei ihrer Kinder im Alter von 2 und. 6 Jahren verstorben. Dies erklärt auch, warum in Afrika viel mehr Kinder auf die Welt kommen als bei uns. Die Kindersterblichkeit ist sehr hoch.

Eine besondere Geburt

Anlässlich eines Besuches einer Frau bei Verwandten in der nähe des Spitals CMH, ereignete sich im Spital eine besondere Geburt: Die werdende Mutter hatte darauf bestanden, im CMH zu entbinden, statt in die Stadt ins staatliche Spital zur Geburt gebracht zu werden.
Sie hat ihr letztes Kind während der Geburt dort verloren und wollte aus Angst nicht mehr dort hin gebracht werden.

Unser Ärzteteam hat sie beruhigt und sie im Spital aufgenommen.

Nun ist sie glückliche Mutter eines strammen Jungen. Wir gratulieren!

Anne-Marie – ihre erste Geburt im Spital “Centre Médical Hippocrat” (CMH)

Die junge Frau hat bereits 3 Kinder. Dies ist das erste Mal, dass sie im CMH entbunden hat.
Warum hat sie gerade diese Klinik gewählt?

Sie tat dies auf Anraten einer Verwandten, die bereits im CMH entbunden hatte und voller Lob über das Spital und das Personal war.
Seit Anfang Jahr hat das medizinische Personal feststellen können, dass vermehrt Frauen aus der Region Gatumba, nahe der kongolesischen Grenze und dessen Umgebung in das CMH zur Entbindung kommen.
Für das CMH ist diese starke Zunahme ein Zeichen des Vertrauens, besonders für die Entbindungsstation.