Und wem wir schon lange einmal danken wollten…

Adèle, unsere Buchhalterin des Spitals CMH

Sie macht still und leise ihre Arbeit und ohne sie würden wir keine aktuellen Zahlen erhalten. Ohne sie hätten wir keine Ahnung, wie es um die Finanzen im Spital steht.
Menschen wie Adèle sind es, die das “daily business” des Spitals mit am Laufen halten!

Praktikum der Krankenpfleger


Die Schüler im zweiten Jahr an der Ecole Polyvalente Carolus Magnus (EPCM) absolvieren vom 30. Juni bis 20. Juli ein Praktikum. Wir berichten laufend über die einzelenen Gebiete, die sie besuchen. Zwölf Praktikanten sind in verschiedenen Abteilungen  (Notfall, Geburtsabteilung, Labor, Pflege und Hospitalisierung) des Centre Médical Hippocrate (CMH) in Kajaga im Einsatz. Die Praktikanten arbeiten von Montag bis Freitag, von 7.30 bis 14.00 Uhr. Die Arbeitszeit ist der aktuellen Situation in Burundi angepasst. Die Lage im Land hat sich zwar verbessert, aber der Normalzustand ist noch nicht eingekehrt. Die zukünftigen Krankenpfleger arbeiten in kleinen Gruppen und wechseln wöchentlich, um in alle Abteilungen des CMH Einblick zu erhalten.
Im Labor sind Jean-Claude und Jérôme für die Praktikanten David und Gérard verantwortlich. Die beiden Auszubildenden helfen den Angestellten bei der Entnahme und Analyse von Blut.

 

 










Beiter geht es mit dem Bericht in den nächsten Tagen.

Patientenbesuche im Spital in der Zeit der Demonstrationen


Die Besuche im Centre Médical Hippocrate CMH  haben während den Wochen, in denen die Spannungen auf dem Höchstpunkt waren, stark abgenommen. Dazu kamen auch weniger externe Laboranalysen, die im CMH sonst immer gemacht werden. Dies führte zu einem erheblichen Rückgang an Einnahmen in der Spitalkasse. Die Leute haben in dieser Zeit darauf verzichtet, sich untersuchen oder pflegen zu lassen!
Hingegen sind die Anzahl Geburten vor, während und nach den Anspannungen, unverändert geblieben. Das CMH hat im Mai 45 Geburten registriet.

Frau wird untersucht
Ultraschall-Untersuchung
Eine beträchtliche Anzahl der erwachsenen Patienten sind im Mai und April aufgrund der Unruhen und Demonstrationen in der Hauptstadt in das CMH zu untersuchungen gekommen. 
Die instabile Sicherheitslage in der Hauptstadt hat zu Beschaffungsproblemen geführt. Aus diesem Grund konnte während zwei Monaten keine schwangere Frau geimpft werden.
In den Monaten April und Mai wurden im CMH acht Kaiserschnitte vorgenommen.

Erschwerte Arbeitsbedingungen für das Spitalpersonal im Centre Médical Hippocrate CMH

In den internationalen Medien ist es ruhig geworden um Burundi. Leider trifft dies für das Land selber nicht zu.
Die Mitarbeiter leisten zurzeit sehr viel.
Alleine der Weg zur Arbeit ist oft schon ein Hürdenlauf. Die kleinen Busse die in Burundi den öffentlichen Verkehr bestreiten, fahren kaum noch. Viele Wohnviertel sind von der Polizei abgeriegelt. Der Arbeitsweg ist gefährlich, führt vorbei an Barrikade und durch Demonstrationen. Sehr oft fallen Schüsse und in den letzten Tagen schlugen auch mehrfach wieder Granaten in den Strasse ein.
Zum Schutz des Personals musste das CMH seinen Krankenwagen deutlich mit einem roten Kreuz markieren. Und selbst jetzt ist ihm nicht immer der Weg zu verletzten Demonstranten und kranken Menschen erlaubt.