Alkoholmissbrauch – Ein Leben am Abgrund in Burundi

Alkoholmissbrauch - Ein Leben am Abgrund | Ein 42-jähriger Patient erhält im Hôpital Hippocrate dringend benötigte Hilfe – ein Zeichen dafür, wie wichtig medizinische Versorgung für alle ist.Ein 42-jähriger Patient erhält im Hôpital Hippocrate dringend benötigte Hilfe – ein Zeichen dafür, wie wichtig medizinische Versorgung für alle ist.

Alkoholmissbrauch – Ein Leben am Abgrund in Burundi

Der Mann, von dem hier die Rede ist, hat ein hartes Leben hinter sich. Mit 42 Jahren führte ihn die Hoffnung auf ein besseres Leben vom Land in die Stadt Bujumbura. Dort arbeitete er als Automechaniker. Doch ohne familiäre Unterstützung und durch schwierige Lebensumstände rutschte er in Alkohol- und Nikotinkonsum ab. Das führte zu Unterernährung, gesundheitlichen Problemen und letztendlich zu einer schweren Krankheit, die ihn monatelang ans Bett fesselte. Medizinische Hilfe war für ihn unerreichbar – das Geld reichte nicht einmal für Essen oder Kleidung.

Als der Patient schliesslich im Hôpital Hippocrate Hilfe suchte, war sein Zustand alarmierend: Atemnot, extreme Bauchschwellungen, Husten und ein stark geschwächter Allgemeinzustand. Auch zeigte er Ödeme an den Beinen und eine auffällig aufgeblähte Bauchdecke. Die Ärzte diagnostizierten eine Lebererkrankung, ausgelöst durch eine alkoholbedingte Schädigung der Leber.

Medizinische Hilfe trotz widriger Umstände

Die Untersuchung zeigte, dass die zugrunde liegende Ursache eine alkoholische Hepatopathie war – eine Krankheit, die in Burundi häufig durch fehlende Aufklärung und mangelnden Zugang zu präventiver Gesundheitsversorgung entsteht. Die Ärzte des Hôpital Hippocrate übernahmen die Behandlung und versuchten, dem Patienten Linderung und einen Weg zurück ins Leben zu ermöglichen.

Dieser Fall steht stellvertretend für die vielen Herausforderungen, mit denen das Spital tagtäglich konfrontiert ist. Er zeigt auch, wie wichtig unsere Unterstützung ist, um Menschen wie diesem Mann eine Chance auf eine bessere Zukunft zu geben.

Deine Hilfe macht den Unterschied

Dank Deiner Spenden und Beiträge kann das Hôpital Hippocrate nicht nur Notfälle behandeln, sondern auch präventive Aufklärung leisten und die Lebensqualität vieler verbessern. Jeder Beitrag zählt, um Menschen wie diesem Mann einen neuen Anfang zu ermöglichen.
Als der Mann entlassen wurde, versprach er unserem Direktor Dr. Dieudonné, mit dem Trinken aufzuhören. Wir werden sehen, ob er es schafft, drücken ihm aber beide Daumen.


Was kannst Du tun?

Mit einer Spende unterstützt Du das Hôpital Hippocrate und trägst dazu bei, Leben zu retten. Jede Unterstützung – ob gross oder klein – bewirkt Grosses.

Alkoholsucht - Ein Leben am Abgrund in Burundi

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